Preis für Angewandte Kunst | Preisträger 2006
1. Preis: Maria Schade
[Textilgestaltung]
Kimono | 2005 | Seide, Batik | Foto: Bernd Kuhnert
2. Preis: Luise Neugebauer
[Schmuck]
Ringe | 2004 | Silber, austauschbare Elemente aus Kunststoff,
Kühe aus Joghurtbechern
Foto: Luise Neugebauer
2. Preis: Karla Schabert
[Schmuck]
Ohrringe Gehänge rot | 2005 | Spitzengarn, gehäkelt | Foto: Karla Schabert
Sonderpreis: Josephine Lützel
[Silbergerät]
Vasen | 2005 | Silber, geschmiedet | Foto: Knud Dobberke
Am 7. Dezember 2006 wurden anlässlich der 5. Zeughausmesse für Angewandte Kunst im Schlüterhof des Berliner Zeughauses vier Künstlerinnen für Ihre herausragenden Leistungen mit dem „Preis für Angewandte Kunst der Berliner Volksbank“ ausgezeichnet. Der 2. Preis wurde von der Jury an zwei Preisträgerinnen vergeben.
Den
mit 1500 Euro dotierten ersten Preis erhielt die Textilgestalterin
Maria Schade aus Berlin für ihre Arbeiten auf Seidenstoffen,
die sich durch eine über viele Jahre weiterentwickelte, sehr
arbeitsintenisve Batiktechnik mit äußerst feinen Farbabstufungen
auszeichnen.
Den
mit 250 Euro dotierten zweiten Preis erhielt die Schmuckkünstlerin
Luise Neugebauer aus Leipzig für ihre innovativen und materiell
vielseitigen Schmuckserien und ihre konsequente Präsentation.
Den
mit 250 Euro dotierten zweiten Preis erhielt die Schmuckkünstlerin
Karla Schabert aus Berlin für ihre Schmuckserien aus gehäkeltem
Spitzengarn und Glasperlen, die eine klassische, historisch
entlehnte Formensprache in neue Gebrauchszusammenhänge stellen.
Der
Sonderpreis in Höhe von 600 Euro wurde an die Silberschmiedin
Josephine Lützel aus Winterhausen für ihr, in höchster handwerklicher
Qualität und mit Glas und Holz kombiniert gefertigtes Silbergerät
verliehen, das in einer Objektgruppe für die Sammlung des Deutschen
Historischen Museums angekauft wird.



