Preis für Angewandte Kunst | Preisträger 2007
1. Preis: Gudrun Wörn
[Schmuck]
Variable Kette | 2007 | Peridot, Amythyst, Gelbgold | Foto: Denise Menzel
1. Preis: Katrin Spranger
[Schmuck]
Brosche | 2007 | Feinsilber, gefärbt | Foto: Katrin Spranger
2. Preis: Wiebke Wolkenhauer
[Möbelgestaltung]
Stühle | 2007 | Buche ebonisiert, Maseresche, Pinselstrichintarsien | Foto: Gerrit Meier
Sonderpreis: Friederike Maltz
[Schmuck]
Kette Spiralen | 2007 | Federstahl und Silber | Foto: Friederike Maltz
Am 13. Dezember 2007 wurden anlässlich der 7. Zeughausmesse für Angewandte Kunst im Schlüterhof des Berliner Zeughauses vier Künstlerinnen für Ihre herausragenden Leistungen mit dem „Preis für Angewandte Kunst der Berliner Volksbank“ ausgezeichnet. Der 1. Preis wurde von der Jury an zwei Preisträgerinnen vergeben.
Die
Berliner Schmuckkünstlerin Gudrun Wörn erhielt
den 1. Preis für Angewandte Kunst für ihre
klassisch gestalteten Goldschmiedearbeiten. Die aus Gliedersegmenten
gefertigten „Variablen Ketten“ verbinden edles Gelbgold
mit Peridots, Aquamarinen und Amethysten. Variationsbreite und
klare Formensprache vereinen sich zu höchster Eleganz.
Die
Hamburger Objekt- und Schmuckdesignerin Katrin Spranger erhielt
ebenfalls den 1. Preis für Angewandte Kunst für
ihre naturhaften und experimentell entstandenen Gestaltungen.
Arbeiten aus Polystyrol und galvanoplastisch geschaffener Schmuck lassen
das im menschlichen Körper verborgene Innere hervortreten. Die phantasievollen
und dynamischen Formen werden verarbeitet zu Schmuckstücken mit
einer erstaunlichen Ausdruckskraft. .
Die
in Stelle bei Hamburg arbeitende Möbelgestalterin
Wiebke Wolkenhauer erhielt den als „Förderpreis“ verliehenen 2.
Preis für Angewandte Kunst für ihre Möbelunikate.
Die von klassischen Formen abgeleitete Möbelgestaltung
wird kombiniert mit phantasievollen Eingelegearbeiten. Die entstehenden
Intarsien verfügen über eine hohe Variationsbreite
in der Farbigkeit der Hölzer und der Plastizität der
geometrisch gebildeten Formen.
Der Sonderpreis für
den Ankauf einer Objektgruppe für die Sammlung des Deutschen
Historischen Museums wurde an die Berliner Schmuckgestalterin
und Silberschmiedin Friederike Maltz für die hohe
Qualität ihrer Schmuck- und Silberschmiedearbeiten sowie
die konsequente Weiterentwicklung der künstlerischen Ausdrucksformen
verliehen. Die filigranen, aus Federstahl gebogenen Colliers
und Armreife bilden eine Vielzahl ineinander verwobener geometrischer
Formen und faszinierende Lichtreflexe.



