• Zeughausmesse, Foto: Berliner Volksbank/Peter AdamikTheresa Gräfe
    Zeughausmesse, Foto: Berliner Volksbank/Peter Adamik

Presseinformation - Zeughausmesse für Angewandte Kunst 2016

Datum

8. bis 11. Dezember 2016

Ort

Deutsches Historisches Museum Berlin | Schlüterhof im Zeughaus
Unter den Linden 2 | 10117 Berlin-Mitte

Öffnungszeiten

08. Dezember 2016 | 15 bis 18 Uhr
09. Dezember 2016 | 10 bis 18 Uhr
10. Dezember 2016 | 10 bis 21 Uhr
11. Dezember 2016 | 10 bis 18 Uhr

Eintritt Zeughausmesse und Museum

8 Euro, ermäßigt 4 Euro, Jugendliche bis 18 Jahre frei
inkl. aller Ausstellungen im Deutschen Historischen Museum
Offener Abend am 10. Dezember 2016 von 18 bis 21 Uhr mit freiem Eintritt

Die 20. Zeughausmesse findet vom 8. - 11. Dezember 2016

im Deutschen Historischen Museum Berlin statt.

Das Berliner Forum der Angewandten Kunst steht unter der Schirmherrschaft des

Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Michael Müller

Einmal jährlich im Dezember öffnet die Zeughausmesse ihre Tore. Als Berliner Verkaufsmesse für Angewandte Kunst findet sie seit 2004 im Deutschen Historischen Museum statt. Innerhalb kurzer Zeit hat sich die Messe unter den Modern Craft - Messen Deutschlands etabliert. Heute ist sie führend als Treffpunkt einer stetig wachsenden Anhängerschaft zeitgenössischer Gebrauchskunst. Dem Publikum präsentiert sie Arbeiten von Künstlern, die eine besondere handwerkliche Könnerschaft, ausgeprägtes ästhetisches Empfinden und konzeptionelle Stringenz kombinieren.

Ein Markt der Gebrauchskunst

Auf der 1600qm messenden Fläche des Zeughaus-Innenhofes entfaltet sich ein edel anzusehender Markt der ganz eigenen Art. An rund 85 Ständen mit Kostbarkeiten jeder Preisklasse stehen Künstler, die Interessenten ihre Arbeiten vorführen. Staunende Gesichter begegnen den Könnern mit neugierigen Fragen. Andere schweben genüsslich von Stand zu Stand, getrieben von Entdeckerlust und auf der Suche nach den passenden Weihnachtsgeschenken.

Rindenstepperei, Sepiarelief und Glasurkosmos

Dem Besucher der Zeughausmesse offenbart sich eine facettenreiche, manchmal skurrile, manchmal zarte Dingwelt. Es ist eine Welt, in der innovativer Umgang mit traditionellen Materialien sowie handwerkliches Können in der Bearbeitung von ungewöhnlichen Werkstoffen auf den Gebrauch ausgerichtet sind.

Der leichte Duft nach Birkenwald begleitet die Objekte, die Anastasiya Koshcheeva aus Birkenrinde herstellt. Sei es die seidige und flexible Oberfläche der Polsterungen auf ihren Stühlen oder das warme Licht ihrer Lampen, Koshcheeva stellt vieles aus dem Baustoff mit der jahrhundertealten sibirischen Tradition her. Die eigene Bearbeitungstechnik ermöglicht es ihr, Rinde zu nähen oder Objekte ohne Kleber zu fertigen.

Auch der Schmuck von Anja Eichler erzählt von dem Umgang mit überraschenden Materialien. Tintenfischschulpe bearbeitet sie bildhauerisch. Es entstehen weiße Reliefs geographisch anmutender Strukturen, die in einem speziellen Verfahren gehärtet und in Fassungen eingebracht auf Ketten gefädelt werden. Die Verfremdung des weichen, porösen Materials macht Eichlers Arbeit so aufregend.

In einen gänzlich fernen Kosmos ziehen den Betrachter die Raku-Gefäße von Martin Mindermann. Farbschichten sind so übereinander gelegt, dass Tiefe entsteht. Die vorsätzlich gerissene Glasurhaut der Craquelé-Technik ist mehrfach bearbeitet, in Risse und Ritzungen ist Blattgold eingelegt.

Angewandte Kunst im Schlüterhof

Ort der Messe ist der Schlüterhof, in den man über die Eingangshallen des Deutschen Historischen Museums gelangt. Durchschreitet der Besucher das Foyer, findet er sich in dem von ruhiger Weiträumigkeit erfüllten glasüberdachten Innenhof des Zeughauses wieder. Gerahmt ist der Hof von Türbögen mit Reliefen sterbender Giganten. Sie wurden 1701 vom Namensgeber des Schlüterhofes geschaffen und stehen beispielhaft für die Verbindung von Architektur und Skulptur im brandenburgisch-preußischen Barock.

Aber nicht nur der Schlüterhof macht das Zeughaus zu einem besonders geeigneten Ort für die Messe der Angewandten Kunst. Vielmehr setzt sich mit der Messe auch eine Tradition fort, fand doch im Zeughaus bereits 1844 die erste Allgemeine Deutsche Gewerbe-Ausstellung statt.

Der Schirmherr, die Förderer und der Preis für Angewandten Kunst

Michael Müller, der Regierende Bürgermeister von Berlin, ist Schirmherr der Zeughausmesse. Veranstaltet wird die Messe vom Berufsverband Angewandte Kunst Berlin- Brandenburg e.V. in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Historischen Museum. Für die Verleihung des Preises der Angewandten Kunst kürt eine exzellente Jury 4 Künstler aus der Ausstellerschaft. Dank der freundlichen Unterstützung durch die Berliner Volksbank sind die Preise mit Auszeichnungen im Wert von 1300 bis 500 Euro dotiert. Weitere Förderer der Messe sind: Art Aurea, Delinat, Eunique, Götze, Inform und Mihai.

Alle Aussteller und weitere Informationen auf www.zeughausmesse.de

Veranstalter-Kontakt

Berufsverband Angewandte Kunst Berlin-Brandenburg e.V.
Rainer Wiencke
Telefon: 030 - 42 80 42 35
r-wienckeatzeughausmesse [dot] de
www.zeughausmesse.de
www.akbb.de

Presse-Kontakt

Sigrid Kohn
Frank-L.-Howley-Weg 20
14167 Berlin
Telefon: 030 - 84 72 49 17
Mobil: 0172 - 375 62 27
E-Mail: s-kohnatzeughausmesse [dot] de
www.zeughausmesse.de/presse