• Zeughausmesse, Foto: Berliner Volksbank/Peter AdamikTheresa Gräfe
    Zeughausmesse, Foto: Berliner Volksbank/Peter Adamik

Presseinformation - Zeughausmesse für Angewandte Kunst 2017

Datum

07. bis 10. Dezember 2017

Ort

Deutsches Historisches Museum Berlin | Schlüterhof im Zeughaus
Unter den Linden 2 | 10117 Berlin-Mitte

Öffnungszeiten

07. Dezember 2017 | 15 bis 18 Uhr
08. Dezember 2017 | 10 bis 18 Uhr
09. Dezember 2017 | 10 bis 21 Uhr
10. Dezember 2017 | 10 bis 18 Uhr

Eintritt Zeughausmesse und Museum

8 Euro, ermäßigt 4 Euro, Jugendliche bis 18 Jahre frei
inkl. aller Ausstellungen im Deutschen Historischen Museum
Offener Abend am 09. Dezember 2017 von 18 bis 21 Uhr mit freiem Eintritt

Edle Gebrauchskunst auf der 21. Zeughausmesse
im Deutschen Historischen Museum Berlin

Vom 7.- 10. Dezember 2017 bietet sich wieder die besondere Gelegenheit, in Berlin rund 90 Künstler anzutreffen, die ihre einzigartige Gebrauchskunst präsentieren und verkaufen. Im schmuckvollen, 1.600 Quadratmeter großen Schlüterhof des Zeughauses ist die Messe ein einmaliges Erlebnis. Schirmherr der diesjährigen Messe ist Dr. Klaus Lederer, Bürgermeister und Senator für Kultur und Europa des Landes Berlin.

Alle Künstler, Kunsthandwerker und Designer haben fundierte Ausbildungen in ihrem Fachgebiet und kennen sich mit den Materialien, die sie bearbeiten bestens aus. Viele haben Fachauszeichnungen für ihr hochwertiges Schaffen bekommen und sind in öffentlichen Sammlungen mit
ihren Objekten vertreten. Es ist großartig, dass diese Kunst dem Besucher der Zeughausmesse zum alltäglichen Gebrauch dargeboten wird. Die Zeughausmesse ist das Schaufenster der Angewandten Kunst in Berlin und Brandenburg und eine der führenden Messen für Gebrauchskunst in Deutschland.

Fundiertes Können im Umgang mit Material und Form
 

Die Auseinandersetzung mit den Materialien und die meisterhafte Verarbeitung ist ein langjähriger Prozess, aus dem diese besonderen Gebrauchsobjekte entstehen. Hier sind exemplarisch die Arbeiten von vier der rund 90 Aussteller genannt.

Die Schmuckkünstlerin Violetta Elisa Seliger beschäftigt sich intensiv mit den Themen Raum, Körper und Volumen. Geometrische Flächen werden zersägt, aufgebogen, gewölbt und verdreht. Die auf diese Weise neu entstandenen Elemente setzt sie in verschiedenen Variationen zusammen, sodass sich ihre ursprünglichen Formen weitgehend auflösen und in neuer Gestalt in räumlichen Schmuckstücken wiederfinden.

Raku ist eine spezielle Brenntechnik keramischer Massen. Jorge Mendez Canalias nutzt bei dieser Technik die Chance, den Glattbrandprozess zu unterbrechen. Er räuchert so komplett oder partiell. Verschiedene Tonqualitäten, unterschiedliche Erstarrungszustände der Glasuren, die Art des Glasierens und das Kokettieren mit dem Zufall, erweitert die Palette der Variablen, mit denen er bei seinem Schaffen spielt.

Aus dem Fundus tradierter Handwerkstechniken entwickelt Katja Stelz Textildesign von zeitlos moderner Ästhetik und sinnlicher Eleganz. Das spannungsreiche Wechselspiel von Linie und Fläche, subtiler Farbigkeit und komplex angelegter Musterung charakterisieren ihre Wolldecken
und Teppiche. Ihre Arbeit verleiht den Geweben aus reiner Schurwolle, feinem Leinen und robustem Ziegenhaar eine ausdrucksstarke Struktur und sinnliche Haptik.

Die Silberschmiedin Antje Dienstbir schmiedet passioniert Löffel und klopft dunkle Steinzeug-Gefäße aus geschnittenen Tonklötzen. Sie ist sich der Unterschiede der Materialeigenschaften bewusst, passt ihre gewohnte Technik des Schmiedens dem weichen Material Ton an und lotet die Dehnung aus. Die Keramiken und Löffel nehmen im Wechselspiel Einfluss auf die jeweilige Gestaltung des Gegenübers. Die Rohheit der Schalen spiegelt sich formal in den Löffeln wider und ist wiederum die logische Folge des Löffelschmiedens aus der Stange heraus.

Angewandte Kunst im Schlüterhof
 

Ort der Messe ist der Schlüterhof, in den man über die Eingangshallen des Deutschen Historischen Museums gelangt. Durchschreitet der Besucher das Foyer, findet er sich in dem von ruhiger Weiträumigkeit erfüllten glasüberdachten Innenhof des Zeughauses wieder. Gerahmt ist der Hof von Türbögen mit Reliefen sterbender Giganten. Sie wurden 1701 vom Namensgeber des Schlüterhofes geschaffen. Nicht nur der Schlüterhof macht das Zeughaus zu einem besonders geeigneten Ort für die Messe der Angewandten Kunst. Mit der Messe im Schlüterhof setzt sich auch eine Tradition fort. Im Zeughaus fand bereits 1844 die erste Allgemeine Deutsche Gewerbe-Ausstellung statt.

Der Schirmherr, die Förderer und der Preis für Angewandte Kunst
 

Dr. Klaus Lederer, Bürgermeister und Senator für Kultur und Europa des Landes Berlin, ist Schirmherr der Zeughausmesse. Veranstalter der Verkaufsausstellung ist der Berufsverband Angewandte Kunst Berlin-Brandenburg e.V. in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Historischen Museum. Am ersten Tag der Messe werden die Preise für Angewandte Kunst verliehen. Eine exzellente Jury kürt vier Künstler aus der Ausstellerschaft für ihre herausragenden Leistungen. Dank der freundlichen Unterstützung durch die Berliner Volksbank sind die Preise mit Auszeichnungen im Wert von 1300 bis 500 Euro dotiert. Weitere Förderer der Messe sind: Art Aurea, Delinat, Eunique, Götze und Inform

Alle Aussteller und weitere Informationen auf www.zeughausmesse.de

Veranstalter-Kontakt

Berufsverband Angewandte Kunst Berlin-Brandenburg e.V.
Rainer Wiencke
Telefon: 030 - 42 80 42 35
r-wienckeatzeughausmesse [dot] de
www.zeughausmesse.de
www.akbb.de

Presse-Kontakt

Sigrid Kohn
Frank-L.-Howley-Weg 20
14167 Berlin
Telefon: 030 - 84 72 49 17
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E-Mail: s-kohnatzeughausmesse [dot] de
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