• Zeughausmesse, Foto: Berliner Volksbank/Peter AdamikTheresa Gräfe
    Zeughausmesse, Foto: Berliner Volksbank/Peter Adamik

Presseinformation - Zeughausmesse für Angewandte Kunst 2018

Datum

06. bis 09. Dezember 2018

Ort

Deutsches Historisches Museum Berlin | Zeughaushof
Unter den Linden 2 | 10117 Berlin-Mitte

Öffnungszeiten

06. Dezember 2018 | 15 bis 18 Uhr
07. Dezember 2018 | 10 bis 18 Uhr
08. Dezember 2018 | 10 bis 21 Uhr
09. Dezember 2018 | 10 bis 18 Uhr

Eintritt Zeughausmesse und Museum

8 Euro, ermäßigt 4 Euro, Jugendliche bis 18 Jahre frei
inkl. aller Ausstellungen im Deutschen Historischen Museum
Offener Abend am 08. Dezember 2018 von 18 bis 21 Uhr mit freiem Eintritt

 

Die 22. Zeughausmesse präsentiert im Zeughaushof
einzigartige Gebrauchskunst

 

Die Zeughausmesse ist in Berlin eine einmalige Gelegenheit, rund 90 hochklassige Künstler, Kunsthandwerker und Designer zu treffen, die Ihre Objekte präsentieren und verkaufen. Zugleich ist die Messe das Schaufenster der Angewandten Kunst. Neueste Trends und Entwicklungen zeigen sich hier. Mit der Messe ist der imposante Zeughaushof an den vier Tagen ein besonderer Ort für den Kauf von erlesenen Weihnachtsgeschenken.  

Auf der Zeughausmesse gibt es stilvolle Hüte, ausgefallene Keramik, außergewöhnlichen Schmuck, strahlende Glasobjekte und weiteres mehr. Die benutzbaren Kunstgegenstände bestechen durch ihre ästhetische und konzeptionelle Qualität. Eine Auswahl an Künstlern zeigt das beispielhaft:   

Die Keramik von Ulrike Weiss besticht durch ihr klares Design. Sie bringt die rot-weiße Kollektionen ‘Biscuits Exquis’ und ihre neue, einfarbige Kollektion ‘Copper’ von Paris nach Berlin. In beiden Kollektionen sind Motive, Farbigkeit und Oberflächen auf das Wesentliche reduziert. So kontrastieren und harmonieren die Objekte auf spannende, aber nicht verwirrende Weise miteinander.

Die Lampen aus speziellem Japanpapier von Hendrike Roers sind Grenzgänger zwischen Kunst und Design, Skulptur und Produkt. Die Designerin entwickelt hochkomplexe fraktale Muster in Fläche und Raum, inspiriert von der islamischen Kunst und dem Formenreichtum aus der Natur. Das Papier gibt ein warmes, besonderes Licht und ist zugleich reißfest und langlebig.

Die Natur hat Astrid Spork bezaubert. Diesen Zauber kann sie nicht festhalten, und doch versucht sie, ihm in ihren Schmuckstücken nachzuspüren. So entstehen ihre sehr zarten, bunten, schillernden, verspielten, federleichten Ohrringe, Fingerringe und Colliers aus Gold, Silber, Edelsteinen, Glas und Nylon.

Die Kette aus Silber, Zeitungspapier, Lemonquarz von Alisa Volz entstand im Rahmen eines sozialen Projektes für die Leseförderung für Kinder und Jugendliche in Hanau. Das Zeitungspapier stellt die Verbindung von Wort und Zeilen dar, die gerollte Form des Zeitungspapieres symbolisiert die Schwierigkeit mancher Menschen, Information zu lesen und zu verarbeiten und der Stein steht für den Erfolg, nachdem die Hürden überwunden sind. Die Künstlerin gehört zu Akademie Label, eine Initiative zur Förderung der Schülerinnen und Schüler der Zeichenakademie Hanau.  Das Label ist ein eigenständiges Markenzeichen und steht für zeitgemäße und innovative Gestaltung in Edelmetall.

Elke Hirsch braucht Zeit, um aus einer über hundertjährigen Eiche eine Schale in der von ihr gewünschten Wertigkeit von Hand zu drechseln. Jede einzelne Rille wird mit einem Meisel und großem handwerklichen Können in die massive Außenwand der Schale gestochen. Die Objekte verführen genauer hinzuschauen, zu greifen und zu begreifen, inne zu halten und die Lebendigkeit des Holzes zu erspüren.

Die Entwürfe und die Verarbeitung der Handpuppen von Maria Barleben zeigen ihr künstlerische Können: Die Tiere sehen lebensecht aus. Wenn die Klappmaultiere aus edlen Mohair- und Alpakastoffen bespielt werden, fängt der Dialog sofort an. Auf der Zeughausmesse gibt es eine Einführung in die Spieltechnik.

Einige Aussteller haben internationale Preise erhalten. Auch auf der Zeughausmesse werden Künstler ausgezeichnet. Eine Fachjury vergibt für herausragende Leistung an vier der anwesenden Aussteller die Preise für Angewandte Kunst. Bei der Eröffnung der Zeughausmesse werden die Preise feierlich übergeben. Die Berliner Volksbank fördert die Preise mit 1300 Euro bis 500 Euro finanziell.

Veranstalter der Verkaufsausstellung ist der Berufsverband Angewandte Kunst Berlin-Brandenburg e.V. in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Historischen Museum. Neben der Berliner Volksbank fördern Art Aurea, Delinat, Götze, Inform und Top Magazin Berlin die Messe.

Der Eintritt zur Zeughausmesse gilt auch für die Dauerausstellung und folgende Ausstellungen im Deutschen Historischen Museum: Europa und das Meer; Rückansicht. Die verborgene Geschichte eines Gemäldes von Adolph Menzel, Engel, Hakenkreuz, Felsendom sowie Christbaumschmuck von den Anfängen bis heute.

Alle Aussteller und weitere Informationen auf www.zeughausmesse.de

Veranstalter-Kontakt

Berufsverband Angewandte Kunst Berlin-Brandenburg e.V.
Rainer Wiencke
Telefon: 030 - 42 80 42 35
r-wienckeatzeughausmesse [dot] de
www.zeughausmesse.de
www.akbb.de

Presse-Kontakt

Sigrid Kohn
Frank-L.-Howley-Weg 20
14167 Berlin
Telefon: 030 - 84 72 49 17
Mobil: 0172 - 375 62 27
E-Mail: s-kohnatzeughausmesse [dot] de
www.zeughausmesse.de/presse