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HAWK | Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Hildesheim

"Mehrbettzimmer", Foto: Melanie Isverding

"Mehrbettzimmer", Foto: Melanie Isverding

"Mehrbettzimmer", Foto: Melanie Isverding

"Mehrbettzimmer", Foto: Melanie Isverding

Foto: Melanie Isverding

Foto: Melanie Isverding

Alexey Aghabeygi, 1000BAGS

Alexey Aghabeygi, 1000BAGS

Nadine Anklam, Wenn Blicke sich Kreuzen – Unter Gefährt*innen in miteinander verbundener Andersartigkeit

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Susie Heuberger, Der Körper des Verbrechens– Aktivismus als Heilung und Widerstand gegen 
das Vergessen

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das Vergessen

Anna Hübner, Euphoria – Weiblich gelesene Personen auf dem Autismus Spektrum im sozialen und sychotherapeutischen Kontext

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Marten Kueß, Aufstieg der Gestalten – Eine Untersuchung der Intuition

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Sarah May, Zarte Blicke zur Hässlichkeit

Sarah May, Zarte Blicke zur Hässlichkeit

Katherina Mohr, Wesen aus meinem vertrauten Inneren

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Jonas Schwalenberg, To Carry with You – Wie Orte Dich tragen können

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Alexey Aghabeygi, 1000BAGS

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Nadine Anklam, Wenn Blicke sich Kreuzen – Unter Gefährt*innen in miteinander verbundener Andersartigkeit

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Susie Heuberger, Der Körper des Verbrechens– Aktivismus als Heilung und Widerstand gegen 
das Vergessen

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Anna Hübner, Euphoria – Weiblich gelesene Personen auf dem Autismus Spektrum im sozialen und sychotherapeutischen Kontext

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Marten Kueß, Aufstieg der Gestalten – Eine Untersuchung der Intuition

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Sarah May, Zarte Blicke zur Hässlichkeit

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Katherina Mohr, Wesen aus meinem vertrauten Inneren

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Jonas Schwalenberg, To Carry with You – Wie Orte Dich tragen können

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Ausstellungskonzept „Mehrbettzimmer“

 

Studierende und Absolvierenden des 

Kompetenzfeldes Metallgestaltung & Schmuck 

der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Hildesheim

 

"Das Haus geht auf Reisen. Auf Einladung der Zeughausmesse 2025 reist das Ausstellungskonzept „Mehrbettzimmer“, welches als Ursprungsinstallation für die Galerie Marzee (internationale Galerie für zeitgenössischen Schmuck und Objekt), dort ausgestellt von März bis Mai 2025, nach Berlin in das Kühlhaus. Studierende und Absolvierenden des Kompetenzfeldes Metallgestaltung & Schmuck der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Hildesheim beziehen das Haus mit ihren Projekt- und Abschlussarbeiten.

 

Inspiriert von der Idee eines Sommerhauses entstand eine Hausinstallation mit bautypischem Querschnitt, einer Höhe von 4 Metern und einer Länge von 8 Metern. Helle Stoffbahnen werden über ein Gerüst verspannt und bilden Wände als auch Dachfragmente, sodass eine Außenhülle die Silhouette eines Hauses formt. Um Plattformen für die Ausstellungsexponate zu schaffen, wurden Kuben gefertigt, die in diesen Stoffbahnen eingefädelt sind und damit Kabinette bilden, die wie Zimmer anmuten. Der Begriff Mehrbettzimmer entwickelte sich zum Titel der Ausstellung."

 

HAWK - Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen 

Renatastraße 11

31134 Hildesheim

 

Die Ausstellenden:

 

Alexey Aghabeygi / Bachelor 2025

1000BAGS
 

Taschen beherbergen jene Dinge, die als Teil der eigenen Identität mitgeführt werden. Dort sind zahllose Dinge, wertvolle und wertlose, aufgeladene und entladene Dinge. Das alles bildet einen Kosmos des Selbst, den kleinsten eigenen Ort. 
Taschen werden zur Kommunikation von Status genutzt. An ihnen lassen sich Reichtum, Armut sowie Migration ablesen. 
In ihnen spiegeln sich Leben in ihrer unbarmherzigen Ehrlichkeit wie in ihrer lügnerischen Darstellung.

 

Nadine Anklam / Bachelor 2025

Wenn Blicke sich Kreuzen – Unter Gefährt*innen in miteinander verbundener Andersartigkeit

 

Was, wenn wir Tiere nicht nur als Objekte betrachten, sondern als Wesen, die uns anblicken und deren Blick sich mit unserem kreuzt? Wenn sich die Grenzen zwischen Mensch und Tier auflösen würden? Was, wenn unser Zusammenleben auf dieser Welt ein Zusammenwachsen wäre? Das Hufhorn und Fell für meine körperbezogenen Objekte sammle ich bei meiner Arbeit als Hufschmiedin. Ich kenne jedes Pferd, von dem es stammt, mit Namen. Sie sind meine Gefährt*innen, in miteinander verbundener Andersartigkeit.

 

Sarah May / Bachelor 2025

Zarte Blicke zur Hässlichkeit

 

In unserer binär verstrickten Gesellschaft sind Irritationen ungern gesehen. Es wird lieber zu einfachen Lösungen und Antworten gegriffen. Sich etwas einzugestehen, um auf etwas zu blicken, das die ganze Zeit bereits auf Aufmerksamkeit wartet, ist keine Leichtigkeit. Was wird benötigt, um neu sehen zu lernen? Es braucht den Mut, die Scham zu überwinden, ein Verständnis für Mehrdeutigkeit und die Toleranz gegenüber Andersartigkeit. Die Geschichte vom Hass kann auch eine Geschichte der Empathie sein.

 

Catharina Mohr / Bachelor 2025

Wesen aus meinem vertrauten Inneren

 

Unsere innere Welt ist geprägt von bewussten und unbewussten Anteilen. Der Austausch zwischen beiden Bereichen ist nicht klar abgegrenzt, sondern ein stetiger Prozess – vergleichbar mit einem Stoffwechsel. Durch die Auseinandersetzung mit diesen Prozessen entstanden meine Objekte: Wesen, die filtern, wandeln und durchleiten. Zwischen ihnen liegt etwas Fluides, Wandelbares. Zusammen bilden sie einen Kreislauf, einen Organismus.

 

Susie Heuberger / Master 2025

Der Körper des Verbrechens  – Aktivismus als Heilung und Widerstand gegen 
das Vergessen

 

Der weibliche Körper – insbesondere jener von indigenen, armen und rassifizierten Frauen – ist zu einem Schlachtfeld geworden, auf dem sich die Machtlogiken von Patriarchat, Staat und Kapital kreuzen. In dieser Arbeit spreche ich von „Der Körper des Verbrechens“ – einer Kategorie, die anklagt und sichtbar macht, wie bestimmte Körper allein durch ihre Existenz historisch kriminalisiert wurden. Der Körper wird so zum Zeugen, Archiv, Zuhause und Schützengraben. 

 

Anna Hübner / Bachelor 2025

Euphoria – Weiblich gelesene Personen auf dem Autismus Spektrum im sozialen und sychotherapeutischen Kontext

 

Durch haptische Musterungen und detailliert gestickte Portraits erforscht meine Arbeit die inneren Gedanken und äußeren Gefühle von FLINTA Personen auf dem Spektrum. Dabei werden kleine Details, welche viel über die Involvierten aussagen, mit bedacht in Ton, Stoff, Metall und Holz umgesetzt. Lange Kordeln sorgen für eine körperliche Verbundenheit zum Gegenstück und die natürlichen Materialien greifen auf eine tiefe, nostalgische Nähe zu angenehmen sensorischen Eindrücken zurück. Euphoria möchte damit deshalb nicht unsere Schwächen sondern eher unsere daraus entstandenen Stärken hervorheben.

 

Marten Kueß / Bachelor 2025

Aufstieg der Gestalten – Eine Untersuchung der Intuition

 

Woher kommen diese intuitiven Zeichnungen und was sagen sie für mich aus? Dieser Leitfrage gehe ich in meiner gestalterischen Arbeit im Feld der körperbezogenen Objekte nach. Entstanden sind dabei Broschen und Ringe, die mit den Techniken des Ätzens, Gießens und Eloxierens angefertigt wurden. Für mich hat diese Reise auch in meine eigene Vergangenheit und Familiengeschichte geführt. Es sind verschiedene Motive und Ideen verwirklicht worden und eine Quelle wurde angezapft, aus der ich weiterhin schöpfen kann.

 

Jonas Schwalenberg / Bachelor 2025

To Carry with You – Wie Orte Dich tragen können

 

Wie kann ich das Gefühl eines Ortes in einen tragbaren Gegenstand transportieren? Durch Gespräche mit den teilnehmenden Personen erhielt ich intensive Einblicke in ihre persönlichen stärkenden Ruheorte. Das Teilen dieser Orte schuf zugleich einen verbindenden Moment, der durch die gemeinsame Wertschätzung dieser aufgeladen wurde. Die entstandenen Arbeiten transportieren die emotionale Bedeutung des jeweiligen Ortes und laden gleichzeitig dazu ein, eigene stärkende Orte zu entdecken.